Geworden - Sein und Veränderung

Die Arbeit mit therapeutisch begleiteten Imaginationen kann hilfreich sein, um sich selber besser im Geworden-Sein verstehen zu lernen und neues Erleben sozusagen 'auf Probe' lebendig werden zu lassen.

Hinführung zu einem tiefentspannten Zustand (Induktion)

Die Imaginierenden wählen ihre Position im Sitzen oder Liegen, kommen zur Ruhe und lassen sich einstimmen. Anders als in Traumphasen während des Schlafes ist sich der/die Imaginierende in diesem bewusst herbeigeführten Zustand (keine Hypnose) zu jedem Augenblick bewusst, dass er/sie sich selber gerade im 'Hier und Jetzt' befindet. Daher können Imaginierende zu jedem Zeitpunkt die Erfahrung selbstständig beenden und über das Erlebte reflektieren.

Imaginationen

Die eigenen Tiefenschichten des Erlebens können sich in Form von Bildern (Visualisierungen), Farben und Formen oder Körperempfindungen (kinästhetisches Erleben) abbilden. In der Symbolsprache dieses Erlebens haben Imaginationen Ähnlichkeiten mit Traum-Erleben. Der Imaginationsprozess kann von ausgewählter Musik begleitet und mitstrukturiert werden (siehe Musikimagination). Eine besonders intensive Form der Imaginationsarbeit entsteht, wenn der/die Imaginierende durch ausgewählte Musikprogramme im Prozess unterstützt wird und sich gleichzeitig im Dialog mit der Therapeutin befindet (siehe 'Guided Imagery and Music', GIM).

Nacharbeit

Nach dem Ausklingen der Imaginationsphase unterstützen Angebote zu kreativem Ausdruck (z.B. Malen) und ein einfühlsames Nachgespräch die Integration des Erlebten und bereiten auf die Umsetzung  neuer Erkenntnisse vor. 

 

 

Mein Hintergrund
Seit über 10 Jahren arbeite ich in professionellen klinischen und ambulanten Settings mit (Musik) - Imaginationsarbeit. Auf der Grundlage der Imaginationsarbeit im Verfahren der Integrativen Therapie schloss eine mehrjährige Weiterbildung am 'Institut für Musik und Imagination' (IMIT) in Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Isabelle Frohne-Hagemann an. Diese Weiterbildung wurde von der Psychotherapeutenkammer Berlin und der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft (DMTG) akkreditiert. Als Lehrtherapeutin des IMIT und Mitglied des internationalen Verbandes AMI sowie des europäischen Verbandes EAMI befinde ich mich in kontinuierlicher Supervision und Weiterbildung, um Interessierten die best mögliche Praxis zu bieten.